Das Postpolio-Syndrom als Differentialdiagnose bei Erkrankungen von Nerv und Muskel

Reinhard Dengler hatte bei seinem Vortrag auf dem abgelaufenen Poliotag in Koblenz keinerlei Mühe, die komplexen medizinischen Sachverhalte des Post-Polio-Syndroms verständlich zu erklären

Soviel ist klar: Wer nicht die Möglichkeit hatte, den letzten Poliotag Rheinland-Pfalz am 22. September 2018 im Koblenz live zu erleben, hat definitiv etwas verpasst. Schließlich ist der jährlich stattfindende Gesundheitstag für Poliobetroffene im Koblenzer Brüderhaus St. Josef eine Institution unter den Veranstaltungen, die sich in Deutschland um das Thema Poliospätfolgen drehen. Für viele Betroffene ist sie gar ein regelmäßiges Muss auf ihrer persönlichen Agenda.

Weise Organisatoren

Nur gut also, wenn sich die Organisatoren in weiser Voraussicht umsichtig zeigen und dafür sorgen, dass verpasste Events nachhgeholt werden können. Kann sich der geneigte Poliobetroffene im konkreten Fall doch die in Koblenz gehaltenen Vorträge nun nachträglich zuhause auf seinem Rechner anschauen.

So natürlich auch den Vortrag von Prof. Reinhard Dengler von der Medizinischen Hochschule Hannover, den wir hier noch einmal zur Verfügung stellen.

Der Vortrag lohnt sich auch deshalb, weil das Krankheitsbild Post-Polio-Syndrom hier noch einmal leicht verständlich erklärt wird. Der Referent des Vortrags „Post-Polio-Syndrom als Differentialdiagnose bei Erkrankungen von Nerv und Muskel“ wusste nämlich das Thema mit einer angenehmen Leichtigkeit leicht verständlich zu vermitteln.

Am praktischen Fall orientiert

Dabei gestaltete der versierte Neurologie-Professor sein Referat mit Hilfe des Fallbeispiels einer Frau, die mit 2 ½ Jahren an Polio erkrankt war. Dadurch war es dem zumeist selbst betroffenen Zuhörer möglich, sich im dargestellten Werdegang der Patientin wiederzufinden und sich so inhaltlich leichter zu identifizieren. Immer am praktischen Fall orientiert, durfte sich der Referent auch deshalb jederzeit der vollen Aufmerksamkeit des angereisten Auditoriums sicher sein.

Sich hier für den Vortrag einfach mal die Zeit zu nehmen, dürfte sich also definitiv lohnen. Selbst für diejenigen, die sich mit dem Beschwerdebild Post-Polio-Syndrom schon lange auskennen oder jedenfalls auszukennen glauben.

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Ein Kommentar

  1. Wolfgang Max Kuntze sagt am 13.01.2019 um 13:51:

    Das Postpolio-Syndrom als Differenzialdiagnose zu erkennen
    ist ein 1, Schritt; doch ich behaupte dea es
    Post-Polio-Progressiv gibt und bezeichne es als:
    „Progresive-Post-Polio“ (PPP)
    Die Erläuterung zu dieser Behauptung habe ich heute per e-Mail als Info an das Poli-Forum gesendet.

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