Die Menschwerdung eines Polionauten

Trotz Behinderung ein Mensch werden? Für den Autor aus der Schweiz nicht eben einfach. Aber für möglich hält der Poliobetroffene das dennoch. Seine Rente betrachtet der Schwerbehinderte allerdings für eine Art Schweigegeld. Von Walter B.

Maximilianstraße von fabianmohr via flickr (Symbolbild, CC-Lizenz)

Maximilianstraße von fabianmohr via flickr (Symbolbild, CC-Lizenz)

Ich bin ein Behinderter. Pardon! Ein Mensch mit Behinderung. Und das schon lange. Das heißt, früher war ich ein Behinderter, jetzt bin ich ein Mensch mit Behinderung. Was für ein Aufstieg! Die Menschwerdung eines Behinderten hautnah miterleben zu dürfen, erfüllt mich mit gewissem Stolz. Keine Frage: Mensch werden lohnt sich.

Die Menschwerdung eines Behinderten

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2 Kommentare

  1. Guten Tag Lothar
    Ich bin sehr froh, dass du immer und immer wieder auf die Situation von Behinderten aufmerksam machst, auch aus Ländern wie der Schweiz usw. Im Moment sind wir daran mit aller Kraft und Energie die Schweizer Presse mit einem Lückenfüller (in fast allen Zeitungen) sehr auffällig mit dem Text: Gestern Polio – heute Post-Polio Syndrom. Ich hatte Aufrufe von Polio Betroffenen welche keine Ahnung haben, dass es Institutionen gibt für Polio Betroffene. Im Herbst dürfen wir einen Beitrag für die schweizerische Ärztezeitung liefern. Danke euch in Deutschland, dass Ihr auch solche Kämpfer seid.

  2. Lothar sagt am 28.07.2018 um 13:16:

    Liebe Erika,

    in der Tat stehen wir auch hier in Deutschland und nach wie vor mit dem Rücken zur Wand. Aber Aufgeben ist natürlich keine Option, Schon gar keine für Polionauten, oder?

    Hab ein schönes Wochenende!

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