Erinnerungen: Beginn und Verlauf meiner Poliomyelitis

Man dachte, dass ich mir das im Ferienlager holte, weil es ein kalter Sommer war und wir trotzdem in dem kleinen Dorfbad schwammen.

Was das junge Glück noch nicht weiß: Im Laufe der Jahre wird es von den Poliospätfolgen eingeholt (Bild: Polio.org)

Was das junge Glück noch nicht weiß: Im Laufe der Jahre wird es von den Poliospätfolgen eingeholt (Bild: Polio.org)

Dann aber, als ich aus dem Bett heraus ins Bad gehen wollte, sank ich vor dem Bett zusammen und konnte nich mehr aufstehen; es gelang mir gerade noch die Deckeherunterzuziehen, denn ich lag bis zum späten Abend unter meinem Bett; bis meine Mutter von der Arbeit kam.

den ganzen Artikel lesen/als PDF herunterladen

Gepostet in: Aktiv bleiben!, Barrieren im Alltag, Erfahrungsberichte, Historisches, Impfung, Literaturtipps, Mobilität, ost-Polio-Syndrom international, Polio-Tagebuch, Poliobiografien, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Polionauten - Mitten im Leben!, Polionauten in der Presse, PPS, Presse rund um Polio und Post Polio-Syndrom, Selbstbestimmtes Leben, Therapien | Verschlagwortet mit: , , , ,

10 Kommentare

  1. Irmi H. sagt am 24.09.2018 um 12:59:

    Ja, das sollten wir alle mal tun. Sehr gute Idee.

  2. Jutta K. sagt am 24.09.2018 um 15:01:

    Das ist besonders schwer….die Tatkraft, die unendliche Energie, die tief in einem alle Fesseln sprengt und gottgleich wirken lässt…..

  3. Helmut Sch. sagt am 24.09.2018 um 15:32:

    ich kann mich nur immer darüber ärgern wenn gerade ein neues Hilfsmittel eingeweiht wurde und nach der Fertigungszeit schon nicht mehr für die vorgesehene Hilfe nicht mehr taugt.. z.B. stufenhöhe verringern und wenn das fertig ist schon wieder nicht mehr reicht.

  4. Anabela S. sagt am 24.09.2018 um 16:05:

    Ich hab zum Beispiel gleich eine Rampe zu meiner Eingangstür machen lassen, obwohl ich noch etwas kaufen kann, oder mit sehr viel Mühe Stufen gehen kann …. So habe ich gleich für die Zukunft gesorgt, wenn ich nur noch auf mein Rollstuhl abhängig bin….
    Die Türen zur Küche und Bad so breit machen lassen, so dass mein Rollstuhl passt, obwohl ich noch mit Gehhilfen zuhause (ebener Boden) laufen kann… Ich glaube so fällt mir der Übergang von „es geht noch“, zu „geht gar nicht mehr“ etwas leichter, da alles schon„gewohnt“ ist ….

  5. Lothar sagt am 24.09.2018 um 16:30:

    Wie Recht Du doch hast …

  6. Petra W. sagt am 24.09.2018 um 17:08:

    Bin grad dabei. Ist soooooo schwer.und Hilfe annehmen fällt mir auch soooooo schwer.

  7. Karin L. sagt am 24.09.2018 um 17:10:

    Du hast ja so recht, Lothar. Das ist etwas, was mich immer mal wieder in die dunklen Tiefen einer kleinen Depression zieht. Es kostet viel gedankliche Kraft, dort wieder heraus zu kommen. Die Erinnerung daran, was mal ging und wie es jetzt ist und wie es weitergehen sollte, sind Gedanken, die keine guten Gefühle bei mir auslösen. Ich lasse dann auch immer wieder bewusst los. Außerdem vertraue ich Gott oder der Göttin oder der wundervollen Energie und damit habe ich immer wieder Wunder erlebt. Wenn ich das alles nicht machen könnte, würde ich ganz sicher durchdrehen.

  8. Rainer K. sagt am 24.09.2018 um 17:12:

    Da Habe ich gottlob kein großes Problem mit. Das Leben geht weiter und ich such immer neue Wege, die ich noch gehen kann. Früher habe ich z.B. noch regelmäßig gekegelt und Tischtennis gespielt. Geht nicht mehr (Kegeln nur noch in Rheinsberg mt den dafür gefertigten Geräten). Dafür fahre ich jetzt sehr viel mit dem Handbike, verreise mit der Bahn (es gibt etliche rollstuhlgerecht Hotelzimmer oder Ferienwohnungen), oder in der näheren Umgebung mit dem Auto, sodass ich die früheren Aktivitäten nicht so sehr vermisse. Wenn es nicht regnet, fahre ich tätglich mit meiner Frau durch die Stadt oder die Natur, entsprechende Wege gibt es hier genug. Zwischendurch mal etwas leckeres essen oder Kaffe trinken.

  9. Karin L. sagt am 24.09.2018 um 17:14:

    Rainer K., das ist alles schön, allerdings muss man auch das entsprechende Geld für haben. Rollstuhlgerechte Hotels sind nicht günstig. Ich denke, der ein oder andere würde auch mehr unternehmen, wenn die Finanzen es erlauben würden.

  10. Karin L. sagt am 24.09.2018 um 17:14:

    Rainer K., dsa ist alles schön, allerdings muss man auch das entsprechende Geld für haben. Rollstuhlgerechte Hotels sind nicht günstig. Ich denke, der ein oder andere würde auch mehr unternehmen, wenn die Finanzen es erlauben würden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.