Serie über Mann mit Kinderlähmung bei Netflix

In der zunächst aus acht Folgen bestehenden Serie „Special“ spielt Ryan O’Connell einen schwulen Mann, der sich mit einer zerebralen Kinderlähmung herumschlagen muß.

Jim Parsons (2013): Der Hauptdarsteller aus „The Big Bang Theory“ produziert die Netflix-Serie „Special“ (Bild: iDominick/Wikipedia, Creative Commons Lizenz)

Es geschehen bekanntlich noch Zeichen und Wunder: Irgendwie sind die Spätfolgen der Polio jetzt auch beim neben Amazon prime weltweit führenden Streamingdienst für bewegte Bilder angekommen. Die Handlung des Romans „I`m Special: And Other Lies We Tell Ourselves“ von Ryan O´Connell über einen schwulen Mann mit zerebraler Kinderlähmung ist für Netflix so spannend, dass der Anbieter (erst mal) acht Folgen der Produktion für seine Abonennten geordert hat.

Und darum geht’s: Ryan ist schwul. Wegen einer durch Kinderlähmung verursachten Funktionseinschränkung des Gehirns leidet er unter Haltungs- und Bewegungsstörungen. Trotzdem hat der Protagonist Träume, die er unbedingt verwirklichen will. Dazu muß der von Polio betroffene Mann aber zunächst bereit sein, „sein Leben am Schopfe zu packen“.

Wir werden uns also anschauen können, wie der Hauptdarsteller der Serie trotz zerebraler Kinderlähmung die zahlreichen ihm im Weg liegenden Steine erfolgreich beiseite räumt und sein Leben meistert.

Werden die Poliospätfolgen in den Medien naturgemäß und in aller Regel eher ernsthaft behandelt, kommen sie hier humorvoll daher. Da die Produktion nämlich als Comedy konzipiert ist, dürfen wir uns auf einen unterhaltsamen Beitrag zum Thema Kinderlähmungsfolgen freuen.

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