Thüringen und sein Kampf mit den Spätfolgen der Kinderlähmung

Im Freistaat Thüringen ist die Versorgung mit Ärzten, die sich noch mit der Polio auskennen, offenbar deutlich besser, als in den übrigen Teilen Deutschlands.

Ärzte, die sich mit den Spätfolgen der Kinderlähmung auskennen, sind eigentlich rar gesät (Symbolfoto: Halina Zaremba/pixelio.de

Ärzte, die sich mit den Spätfolgen der Kinderlähmung auskennen, sind eigentlich rar gesät (Symbolfoto: Halina Zaremba/pixelio.de

Auch in dem mit nur rund 2,2 Millionen Einwohnern und einer Fläche von rund 16.000 Quadratkilometern eher kleinen Bundesland im Osten der Republik kämpfen mehr als 65 Jahre nach den letzten Infektionen mit der hochansteckenden Kinderlähmung immer noch viele Betroffene mit den Spätfolgen. Genaue Zahlen über die Anzahl der Poliobetroffenen gibt es aber auch hier nicht. Die Anzahl der Ärzte, die sich dort mit den Spätfolgen der Polio auskenne, schein aber besser zu sein, als im Rest von Deutschland. „In Thüringen sind wir in der glücklichen Lage, dass sich ausreichend Ärzte mit dem doch ziemlich in Vergessenheit geratenen Krankheitsbild auskennen“.

den ganzen Artikel lesen

Gepostet in: Aus den Regionen, Historisches, Poliomyelitis (Kinderlähmung), Polionauten - Mitten im Leben!, Polionauten in der Presse, Presse rund um Polio und Post Polio-Syndrom | Verschlagwortet mit: , ,

2 Kommentare

  1. Inge H. sagt am 05.11.2018 um 10:04:

    So weit mir bekannt ist, wurde in den neuen Bundesländern früher weit mehr für Polio Erkrankte getan als bei uns in den alten Bundesländern.

  2. Lothar sagt am 06.11.2018 um 13:56:

    Ja, das war wohl so, Inge, uns iegendwie ist da deshalb wohl mehr übrig geblieben als im Westen. Poliospezifische Nachhaltigkeit?

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.